Was ist Vergebung, warum ist das wichtig und wie geht das?

Warum denn Vergebung? Möglicherweise wurden wir verletzt und jetzt sollen wir noch etwas geben?

Man muss wissen, dass Vergebung kein Unrecht zu Recht macht oder rechtfertigt. Man vergibt, um sich selbst zu heilen. Vergebung ist eine Art geistige und körperliche Entgiftung, denn mit unseren negativen Gedanken und Emotionen belasten uns und andere. Vergebung ist nützlich, weil sie befreit, entgiftet und Menschen wieder in den Fluss des Lebens bringt.

Hier im Interview mit Armit Rott vom Vergebungs-Kongress:

Was ist Vergebung? Warum vergeben und wie macht man das?


Wenn du wählen könntest,

würdest du Wut und Groll oder Leichtigkeit wählen? Würdest du lieber Enttäuschung und Hilflosigkeit oder inneren Frieden wählen?

Mit destruktive Gedanken an die Ereignisse der Vergangenheit machen wir unser Leben nicht besser. Im Gegenteil: Alte Enttäuschungen, Ärger und Wut, Eifersucht und Groll machen das Herz nur düster und schwer. Und mit diesen Vorraussetzungen erschaffen dann Menschen ihr weiteres Leben.

Was bzw. welches Leben erschaffen wir uns, wenn wir an erlittenem Unrecht festhalten? Wollen wir mit Groll, Trauer, Wut und Hilflosigkeit kraftlos dahin leben oder wieder zu Freude und Kräften gelangen?

Wenn wir immer wieder an das Leid der Vergangenheit denken, dann wiederholen wir es in der Gegenwart. Wir wiederholen unsere Enttäuschungen, unsere Ängste, die Trauer, die Frustration – ein Teufelskreis.

Mit negativen Emotionen haben wir einen Tunnelblick. Wir können nicht klar sehen und so schneiden uns alle negativen Emotionen vom Glück ab. Nicht-vergeben macht krank. Man belastet sich selbst und andere.

Aloha Hawaii Hooponopono

Wieder glücklich sein und inneren Frieden erlangen

Alle Menschen wünschen sich glücklich zu sein. Deine Lösung liegt also auch darin die Vergangenheit zu verarbeiten und zu lösen.

Die Lösung liegt im Loslassen der alten Geschichte und eine neue Geschichte des Glücks und des inneren Friedens zu beginnen.

Vergebung ist vor allem ein Geschenk, das man sich selbst macht. Ohne Vergebung bleibt unser Problem bei uns.

Für den anderen, den Täter oder das Ereignis sind Ihre Emotionen unwichtig, möglicherweise sogar egal. Doch für dich, sind deine Emotionen alles. Deine Emotionen sind für dein Leben entscheidend.

Vergebung kann man lernen.

Die einfachste Art sich von negativen Gedanken und Gefühlen zu lösen ist die Vergebung. Leicht gesagt? Doch Vergebung kann man lernen. Vergebung befreit. Sie befreit uns von einer Last, die wir doch gar nicht tragen wollen. Wer möchte schon sein Leben lang einen großen Rucksack voller Probleme, alter Konflikte und Ängste auf den Schultern haben? Jeder Mensch möchte doch glücklich sein, anstelle sich an die bedrückenden Ereignisse der Vergangenheit zu klammern. Vergebung heilt und macht das Leben leichter.

Mit den Vergebungsritual Ho’oponopono kann man lernen, wie man vergibt.

Über den Autor  Ulrich

Ulrich Emil Duprée, Jahrgang 1962, ist spiritueller Forscher mit Studium in christlicher und fernöstlicher Philosophie. Studien in den Bereichen Architektur, Psychologie, Metaphysik und altindischen Yoga-Wissenschaften folgten. Er gilt als Experte für »Neues Denken« und steht dabei in der Tradition von James Allen, Florence Scovel Shinn, Dr. Joseph Murphy und Dr. Wayne Dyer.

Ulrich Emil Duprée

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